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Wie wird aus Sonnenlicht Strom?
Das Sonnenlicht, das jeden Tag auf die Erde trifft, besteht aus vielen Lichtphotonen.
Solarzellen bestehen heutzutage in der Regel aus Silizium.
Silizium wiederum besteht aus kleinsten Elementarteilchen. Den Protonen, Neutronen und Elektronen.
Trifft ein Lichtphoton auf eine Solarzelle, so werden freie Ladungsträger erzeugt, die sogenannten Elektronen. Durch diese Ladungsträger versetzen sich die Elektronen des Siliziums in Bewegung. Diese Elektronenbewegung bezeichnen wir umgangssprachlich als Strom.
Silizium ist nach Sauerstoff das am häufigsten vorkommende Element auf der gesamten Erde und damit ein vorrätiger Rohstoff.
Wie kann man die Sonnenenergie nutzen?
Sie haben 2 Möglichkeiten den Solarstrom zu nutzen.
Netzgekoppelte Anlagen:
Eine netzgekoppelte Anlage speist den von Ihrer Anlage produzierten Strom direkt in das öffentliche Stromnetz ein.
Der im Solargenerator erzeugte Gleichstrom gelangt über den Generatoranschlusskasten an den Wechselrichter. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Über den Einspeisezähler wird der Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Die Einspeisung wird von Ihrem Netzbetreiber zu festgelegten Sätzen vergütet.
Die meisten Anlagen in Deutschland sind netzgekoppelte Anlagen.
Nähere Infos zu den Vergütungssätzen erhalten Sie unter Förderprogramme.
Bildbeschreibung:
1: Solargenerator
2: Generatoranschlusskasten
3: Wechselrichter
4: Anlagenüberwachung + Einspeisezähler
Inselanlagen:
Inselanlagen speisen den Strom, den sie erzeugen, nicht ins öffentliche Netz ein, sondern stellen ihn für Ihren eigenen Verbrauch direkt zur Verfügung. Sie produzieren sozusagen direkt Ihren eigenen Strom und verwenden diesen.
Diese Art von Anlage wird hauptsächlich in Gegenden eingesetzt, die nicht über ein zuverlässiges öffentliches Stromnetz verfügen. Damit sind Entwicklungs- und Schwellenländer genauso gemeint, wie abgelegene Ferienhäuser.
Natürlich dient diese Art der Stromgewinnung auch dazu, dass
Sie sich von Ihrem Stromanbieter unabhängiger machen.
Damit bei einer Inselanlage die Energie auch dann zur Verfügung steht, wenn die Sonne einmal nicht scheint (z.B. in der Nacht), wird der tagsüber überschüssige Strom in Batterien gespeichert.
Bildbeschreibung:
1: Solargenerator
2: Generatoranschlusskasten
3: Anlagenüberwachung + Batterie
4: Wechselrichter



